Friday 14. August 2020
  • Der Mensch ist mehr

    als die Summe seiner Teile (F. Perls)

  • Wesenheiten werden in der

    Gegenwart gelebt (M. Buber)

  • Es kann nur etwas Neues entstehen,

    wen man das macht,

    was man nicht kann (H. Müller)

  • Ich muss mich erst finden,

    um dir begegnen zu können (F. Perls)

Inhalt:

Krisen rund um Schwangerschaft und Geburt

Wenn Sie sich über Ihr Kind nicht freuen können, sich überfordert und ausgelaugt fühlen...

 

Die Zeit der Schwangerschaft war voller Wünsche und Träume. Nun ist das Baby da – und statt der ersehnten Freude fühlen Sie sich einfach nur ausgelaugt und niedergeschlagen. Die Geburt eines Kindes verändert alles – so erfüllend Mutterschaft sein kann, der Anfang ist oft gar nicht so leicht. Denn Sie und ihr Kind müssen sich erst kennen lernen: Was will mein Kind von mir? Mache ich es gut genug?

 

Neben den Anstrengungen des Alltags erleben Sie vielleicht noch weitere Belastungen wie z.B.

 

• Schwierigkeiten mit der Mutterrolle,

• Probleme in der Beziehung zum Kind,

• Ängste den Erwartungen nicht zu entsprechen,

• Gefühle der Überforderung und Erschöpfung,

• innere Leeregefühle,

• Streitigkeiten mit dem Partner.


Beim sogenannten „Baby Blues“ in den ersten 10 Tagen nach der Geburt, kann es sein, dass Sie sich weinerlich, empfindsam, erschöpft, gereizt fühlen, schlaflos und unruhig sind.  Dieses kurzzeitige Stimmungstief ist weit verbreitet und unbedenklich – bis zu 75 Prozent aller Mütter kennen das.

 

Wenn die schlechte Stimmung jedoch länger anhält, kann sich daraus eine dauerhafte Depression entwickeln.  Eine „Depression nach der Geburt“ ( = postpartal) kann aber auch erst im Laufe des ersten Jahres nach der Entbindung entstehen. Etwa 10-15% der Frauen sind davon betroffen. Als Anzeichen dafür gelten:

•  Müdigkeit, Erschöpfung, Energielosigkeit
•  Traurigkeit, häufiges Weinen
•  Schuldgefühle
•  Inneres Leeregefühl, Freudlosigkeit, Interessensverlust
•  Konzentrations-, Appetit-, Schlafstörungen
•  Ängste, Panikattacken, Zwangsgedanken (z.B. dem Kind schaden)
•  extreme Reizbarkeit
•  Suizidgedanken
•  ambivalente Gefühle dem Kind gegenüber


In den meisten Fällen lässt sich eine Postpartale Depression gut behandeln und zwar umso besser, je eher die Behandlung beginnt.

Mag.a Elke Patzelt-Koban
3430 Tulln, Bahnweg 4/2/7
Tel: +43.699.16688665, E-Mail: elke@patzelt-koban.at

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